
Eine Demokratin verfolgt die amerikanische Präsidentschaftswahl auf einem Grossbildschirm im Jacob K. Javits Convention Center in New York (Foto: Keystone/EPA/Justin Lane)
Der Jahresrückblick von Journal21.ch
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10. Januar: In London stirbt David Bowie, britischer Musiker, Sänger, Schauspieler und Maler im Alter von 69 Jahren. Während seiner 40-jährigen Karriere verkaufte er mehr als 140 Millionen Tonträger. Verheiratet war er in zweiter Ehe mit dem somalischen Model Iman Abdulmajid (das Bild zeigt die beiden im Jahr 2002).
11. Januar: Vor dem Kölner Dom protestieren Tausende junger Frauen und Mädchen gegen sexuelle Übergriffe und Belästigung. In der Nacht zu Neujahr war es beim Kölner Hauptbahnhof und beim Dom zu zahlreichen schweren sexuellen Attacken gekommen. Bei den Tätern handelt es sich vorwiegend um junge Männer aus Nordafrika und dem arabischen Raum. Fast 700 Frauen haben wegen sexueller Gewalt Klage eingereicht. Aus andern Städten werden ähnliche Vorfälle gemeldet. Die Übergriffe erfahren grosse internationale Beachtung. Am kommenden Silvester setzt die Polizei über 2'000 Sicherheitskräfte ein. (Bild: Youtube)
Die rechtspopulistische deutsche Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) gewinnt bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 15,1 Prozent, in Berlin 14,2 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern 20,8 Prozent, in Rheinland-Pfalz 12,6 Prozent und in Sachsen-Anhalt 24,3 Prozent. Angeführt wird die Partei von Frauke Petry (rechts) und Beatrix von Storch.
Die AfD macht vor allem mit Schmierereien, Provokation, Agitation und Polemik auf sich Aufmerksam. Politikwissenschaftler sehen sie weit rechts der CDU/CSU und bezeichnen sie als rechtspopulistisch. Die AfD baut ständig neue Feindbilder auf, fordert den Rücktritt von Angela Merkel und kämpft gegen die etablierten Medien, die „Lügenpresse, die Flüchtlinge und das „Gutmenschengejaule“.
1. März: Super Tuesday: Bernie Sanders, der sich als demokratischer Sozialist bezeichnet, macht Hillary Clinton das Leben schwer. Er gewinnt am Super-Dienstag in den Bundesstaaten Colorado, Vermont, Minnesota und Oklahoma. Vor allem bei Jungen und Linken ist der 75-Jährige beliebt. Er wird im Laufe der Primaries insgesamt 13 Millionen Stimmen auf sich vereinen.
Im Bild der in Marokko geborene Najim Laachraoui (links) und der in Brüssel geborene Ibrahim El Bakraoui (Mitte). Sie sprengten sich am Flughafen in die Luft und waren kurz zuvor von einer Überwachungskamera gefilmt worden. Der „Mann mit dem Hut“ (rechts) verliess kurz vor den Attentaten den Flughafen. Es handelt sich um den Marokko-Stämmigen Mohamed Abrini. Er wird am 8. April 2016 in Anderlecht verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, schon an den Anschlägen am 13. November in Paris (130 Tote) beteiligt gewesen zu sein.
3. April: 109 Zeitungen, Fernsehstationen und Online-Medien publizieren die „Panama Papers“. Es handelt sich um vertrauliche Unterlagen des panamaischen Dienstleisters Mossack Fonseca. Ein anonymer Whistelblower hatte der Süddeutschen Zeitung 11,5 Millionen E-Mails, Briefe, Rechnungen, Gründungsurkunden, Bankauszüge und Kreditverträge zugespielt. Das International Consortium of Investigative Journalists wertete die Daten aus. Sie belegen Steuer- und Geldwäschedelikte zahlreicher prominenter Personen.
3. Juni: Tod von Muhammad Ali, dreifacher Schwergewichtsboxweltmeister. Berühmt wurde der in Kinshasa (damals: Zaire) durchgeführte Kampf „Rumble in the Junge“ gegen George Foreman (Bild) und die Kämpfte „Fight of the Century“ und „Thrilla in Manila“ gegen Joe Frazier. Das Internationale Olympische Komitee wählte ihn 1999 zum „Sportler des Jahrhunderts“. Der 1.91 Meter grosse Muhammad Ali, als Cassius Clay geboren, litt ab 1984 an der Parkinsonerkrankung.
5. Juni: Jubel bei den Befürwortern der Asylgesetz-Revision. Flavia Kleiner, Co-Präsidentin der Operation „Libero“, freut sich in Bern über die SVP-Niederlage bei der Abstimmung über das Asylgesetz. Die Asylgesetzreform (Änderung des Asylgesetzes vom 25. September 2015) wird von 66,8 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angenommen. Kein einziger Kanton lehnt die Vorlage ab.
12. Juni: Der Belagerungsring rund um die nordsyrische Stadt Aleppo beginnt sich zu schliessen. Russland engagiert sich immer mehr auf Seiten des Asad-Regimes. Russische und syrische Kampfflugzeuge bombardieren den Ostteil der Stadt. Ziele sind unter anderem Spitäler, Krankenstartionen und Schulen. Tausende versuchen, aus den Ruinen zu flüchten.
12. Juni: In dem von vorwiegend Homosexuellen besuchten Club „Pulse“ in Orlando (Florida) richtet der 29-jährige Omar Mateen ein Blutbad an. Der aus Afghanistan stammende amerikanische Staatsbürger erschiesst mit einem halbautomatischen Gewehr 49 Menschen. 53 werden verletzt. Es ist das verheerendste Massaker eines Einzeltäters in der Geschichte der USA. Der Täter wird von der Polizei erschossen. Laut Polizeiangaben handelt es sich nicht um einen islamistischen Terrorakt.
14. Juli: Während des französischen Nationalfeiertags fährt der 31-jährige Tunesier Mohamed Salmene Lahouaiej Bouhlel auf der Promenade des Anglais in Nizza absichtlich in die feiernde Menge und tötet 86 Menschen. Mehr als 300 werden teils schwer verletzt. Sicherheitskräfte erschiessen den Attentäter.
15. Juli: Blutiger Putschversuch in der Türkei: Teile des türkischen Militärs versuchen, Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Bei Gefechten kommen 247 Menschen ums Leben. Erdoğan-Gegner bemächtigen sich in Istanbul mehrer Panzer und fahren durch die Strassen. Erdoğan reagiert rabiat. Mehr als ein Drittel der Offiziere im Generals und Admiralsrang werden verhaftet. Der Säuberung fallen Tausende Richter, Staatsanwälte, Polizisten und Journalisten zum Opfer. Zehntausende Militärangehörige sowie 80'000 Angestelle in der Verwaltung, der Justiz und im Bildungswesen werden entlassen.
19. Juli: Die 37-jährige Virginia Raggi wird mit 67 Prozent der Stimmen zur Römer Bürgermeisterin gewählt. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze der Ewigen Stadt. Virginia Raggi gehört der Protestbewegung „5 Stelle“ des Ex-Komikers Beppe Grillo an. Raggi versprach, rasch gegen Korruption, Schlendrian und die Mafia zu kämpfen.
22. Juli: Mit erhobenen Armen verlassen die Menschen das Olympia-Einkaufszentrum in München. Zuvor hatte der 18-jährige Schüler David S. neun Menschen erschossen. Über Facebook hatte er Jugendliche ins McDonald’s-Restaurant gegenüber dem Olympia-Einkaufszentrum gelockt. Dort begann er, auf die Gäste zu schiessen. Anschliessend setzte er seinen Amoklauf in mehreren Strassen, Einkaufszentren und einem Parkhaus fort. Als er von der Polizei entdeckt wurde, erschoss er sich. Er besass die deutsche und iranische Staatsbürgerschaft. Wegen einer sozialen Phobie war er stationär behandelt worden. Seine Tat hatte er über ein Jahr lang geplant. Er verehrte den norwegischen Rechtsextremisten Anders Behring Breivik.
26. Juli: Das Solarflugzeug „Solar Impulse“ landet in Abu Dhabi und beendet damit die Weltumrundung erfolgreich. Das von den Schweizern Bertrand Piccard und André Borschberg entwickelte Flugzeug, das einzig durch Solarenegie betrieben wird, startete im März 2015 zur Erdumrundung. Auf Hawaii musste der Flug wegen Batterieproblemen für mehrere Monate unterbrochen werden. Im Bild: Das Flugzeug über San Francisco.
30. Juli: Paukenschlag: Erstmals überholt Donald Trump in Meinungsumfragen die Demokratin Hillary Clinton. CNN errechnet für den Republikaner einen Wähleranteil von 50,1 Prozent. Kurz darauf stürzen die Werte für Trump fast schwindelerregend ab. Mitte August errechnet der Meinungsforschungsguru Nate Silver eine 87,7-prozentige Siegeschance für Clinton.
24. August: In Mittelitalien beginnt eine Erdbebenserie. Die Erdstösse erreichen Stärken von 6,0 und mehr. Schwere Schäden gibt in den Gemeinden Accumoli, Norcia, Amatrice (Bild), Arquata del Tronto. 298 Menschen sterben. In der gleichen Region ereignet sich am 26. Oktober weitere schwere Beben, die zahlreiche Häuser einstürzen liessen, jedoch keine Opfer forderten.
26. September: Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos (vorne links) und Guerillaführer "Timochenko" schliessen Frieden. Damit geht in Kolumbien der 52-jährige Bürgerkrieg mit der Guerilla-Organisation Farc zu Ende. Er forderte 267'162 Tote. Links Ban Ki-Moon, rechts Raúl Castro. Das Friedensabkommen wurde kurz darauf in einer Volksabstimmung knapp abgelehnt. Ein überarbeitete Version wurde dann vom Parlament gutgeheissen.
28. September: In Tel Aviv stirbt der 1923 geborene Schimon Peres. Er war von 2007 bis 2014 Staatspräsident Israels und zuvor mehrmals Ministerpräsident, Aussenminister und Vorsitzender der israelischen Arbeitspartei. Er gilt als einer der profiliertesten Politiker Israels. 1994 erhielt er zusammen mit mit Jitzchak Rabin und Jassir Arafat den Friedensnobelpreis.
Oktober: Ihr gelang die Flucht aus der nordirakischen Metropole Mosul. Mit ihrem Baby ist sie über die Grenze nach Syrien geflohen und im Gouvernement al-Hasaka angekommen. Die Uno rechnet mit „einer humanitären Katastrophe biblischen Ausmasses“. Bis zu einer Million Menschen könnten demnächst aus Mosul flüchten. Die Hilfswerke sind mit einem solchen Ansturm überfordert. Inzwischen rücken die irakischen, kurdischen und sunnitischen Streitkräfte weiter auf die vom „Islamischen Staat“ gehaltene Metropole vor.
Oktober: Eine Stadt stirbt. Der amerikanische Aussenminister John Kerry hat die Lage in der nordsyrischen Metropole Aleppo als „die schlimmste seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet. Syrische und russische Kampfflugzeuge bombardieren die Stadt ununterbrochen. Waffenstillstände halten nur einige Stunden. Tausende kommen in Ost-Aleppo im Bombenhagel ums Leben. Auch die letzten verbleibenden Krankenstationen werden bombardiert. Viele Menschen sterben auf der Flucht.
13. Oktober: Als erstem Singer-Songwriter verleiht die Schwedische Akademie dem Amerikaner Bob Dylan den Nobelpreis für Literatur. Zwei Wochen lang reagiert der Sänger nicht auf die Preisvergabe. An der Preisverleihung in Stockholm nimmt er wegen Terminkollisionen nicht teil und lässt sich durch Patty Smith vertreten. Das Bild zeigt Dylan im Januar 2012 bei einem Auftritt in Los Angeles. Die Vergabe des Literaturpreises an den Komponisten und Sänger von „Blowin in the Wind“ ist von Literaturkritikern kritisiert worden. Es ist das erste Mal, dass ein Musiker den Literaturnobelpreis erhält.
16. Oktober: Im Morgengrauen hat der Kampf um Mosul, der letzten grossen Bastion des „Islamischen Staats“ im Irak begonnen. Irakische Armee-Einheiten, schiitische und sunnitische Milizen sowie kurdische Peschmerga-Kämpfer haben Stellungen rund um die Metropole eingenommen. Irakische Regierungskreise bezeichnen die bevorstehenden Kämpfe als die „Schlacht aller Schlachten“.
5. November: Meinungsumfragen sagen der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton einen komfortablen Sieg voraus – dies, obwohl FBI-Direktor James Comey, ein Republikaner, sich ohne Absprache mit dem Justizministerium in den Wahlkampf einmischte. Ohne konkret zu werden erklärte er, das FBI prüfe weitere E-Mails aus dem Umkreis von Hillary Clinton. Später erklärt er, Clinton würde nicht belastet.
8. November: Der Republikaner Donald Trump gewinnt überraschend die amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Auf Trump entfallen 304 Elektorenstimmen, auf Hillary Clinton deren 227. Landesweit erhielt die Demokratin jedoch rund drei Millionen mehr Stimmen als Trump. Später wird bekannt, dass Russland die Wahlen beeinflusst haben könnte. Am 19. Dezember bestätigten die Wahlmänner und Wahlfrauen die Wahl von Trump zum 45. Amerikanischen Präsidenten, der sein Amt am 20. Januar 2017 antreten wird.
19. November: Eine Granate hat den 19-jährigen Berzan Ibrahim Khelil vor den Toren Mosuls in den Tod gerissen. Sein Cousin bringt ihn jetzt zum Friedhof. Die irakischen Streitkräfte haben beim Vormarsch auf Mosul weitere Geländegewinne erzielt, doch der Widerstand des „Islamischen Staats“ ist erbittert. Die irakische Armee erwartet jetzt verlustreiche Strassenkämpfe.
25. November: In Havanna stirbt der kubanische Revolutionär, Ministerpräsident, Staatspräsident und Parteivorsitzende Fidel Castro im Alter von 90 Jahren. Er überlebte zehn amerikanische Präsidenten. Das Bild zeigt ihn gut drei Monate vor seinem Tod an seiner 90. Geburtstagsfeier in Havanna. Links sein Bruder Raul, rechts der venezolanische Präsident Nicolás Maduro.
27. November: Der konservative französische Politiker François Fillon geht für seine Partei, „Les Républicains“, als Präsidentschaftskandidat in die Wahlen im kommenden Frühjahr. Fillon macht sich für ein radikales Sanierungsprogramm stark. Er gewinnt mit über 66 Prozent die Stichwahl gegen den gemässigteren Alain Juppé. Die erste Runde der französischen Präsidentschaftwahlen findet am 23. April statt, die wahrscheinlich notwendige Stichwahl am 7. Mai.
29. November: Kurz vor der Landung in der kolumbianischen Grossstadt Medellín stürzt ein Flugzeug der bolivianischen Gesellschaft Mamia in bergiges, schwer zugängliches Gebiet ab. Die 22 Spieler des brasilianischen Erstliga-Fussballklubs Associação Chapecoense de Futebol kommen ums leben. Mit ihnen sterben weitere 54 Flugzeuginsassen. Fünf Passagiere überleben. Vermutlich ist der Absturz auf Treibstoffmangel zurückzuführen.
4. Dezember: Die Österreicher und Österreicherinnen wählen den grünen Politiker und Wirtschaftswissenschaftler Alexander Van der Bellen zum neuen Staatspräsidenten. Auf Van der Bellen entfallen 53,8 Prozent der Stimmen. Er schlägt damit überraschend deutlich den rechtspopulistischen FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer. Im Bild Van der Bellen mit seiner Frau Doris Schmidauer nach Bekanntgabe der Ergebnisse.
4. Dezember: Die italienischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger lehnen eine von Ministerpräsident Matteo Renzi vorgelegte Verfassungsreform mit 59,63 Prozent der Stimmen ab. Die Reform hätte den Senat entmachten und das Land regierbarer machen sollen. Renzi tritt nach seiner Niederlage zurück. Staatspräsident Sergio Mattarella ernennt den bisherigen Aussenminister Paolo Gentiloni zum neuen Regierungschef. Er will nur solange bleiben, bis ein neues Wahlgesetz verabschiedet ist. Die Opposition verlangt rasche Neuwahlen. Im Bild Renzi mit seiner Frau Agnese Landini bei der Stimmabgabe in Pontassieve (Toscana).
Jeden Tag wird der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel, der aus zwei Röhren besteht, von rund 65 Personen und 260 Güterzügen befahren. Mit der Inbetriebnahme des Tunnels verkürzt sich die Fahrt von Nord nach Süd (und umgekehrt) um eine gute halbe Stunde. Die Züge befahren den Tunnel mit einer Geschwindigkeit von 200 bis 2450 Kilometern pro Stunde.
16. Dezember: Endlich beginnt die Evakuierung von Aleppo. Nach Angaben des IKRK haben seit Mitte Dezember etwa 30'000 Menschen Ost-Aleppo verlassen. Dutzende Busse und Hunderte Privatfahrzeuge bringen Zivilisten und Rebellenkämpfer aus dem Osten der lange umkämpften syrischen Metropole. Nach dem Abzug der letzten Rebellen soll die Armee in der Stadt einrücken. Damit wird die Tragödie von Aleppo mit einem Sieg des von Russland unterstützten Präsidenten Asad enden.
19. Dezember: Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt: Ein Sattelschlepper fährt in die Menge am Breitscheidplatz und tötet zwölf Menschen. Die Polizei spricht von einem vorsätzlichen Akt und vermutet einen terroristischen Anschlag. 48 Menschen werden teils schwer verletzt. Die Polizei sucht nach einem verdächtigen Tunesier. Der „Islamische Staat“ hat die Verantwortung für den Anschlag übernommen, ohne jedoch Details bekanntgegeben zu haben. Der Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche in Westberlin gehört zu den beliebtesten der Hauptstadt.
23. Dezember: Die syrische Armee zieht nach wochenlangen Kämpfen und schweren russischen und syrischen Bombardierungen in Aleppo ein. Zuvor hatten über 4'000 Anti-Asad-Kämpfer die nordsyrische Stadt erlassen. Zusammen mit ihnen flüchteten 34'000 Zivilisten in die Nachbarprovinz Idlib, die noch von Rebellen beherrscht wird. Im Bild jubelnde syrische Soldaten im bis vor kurzem schwer bombardierten Quartier Sukkari im Osten der Stadt. Das Bild stammt von der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur SANA.
25. Dezember: Der britische Sänger George Michael stirbt am Weihnachtssonntag im Alter von 53 im englischen Goring-on-Thames (Oxfordshire). Insgesamt verkaufte er über 100 Millionen Tonträger. Berühmt wurde er mit dem 1981 gegründeten Duo „Wham!“. Sein erfolgreichstes Studioalbum war „Faith“ (1987), das 88 Wochen in den amerikanischen, 85 Wochen in den britischen und 31 Wochen in den schweizerischen Charts war und insgesamt 25 Millionen Mal verkauft wurde. Erfolgreich war auch „Older“ (1996). Das Album wurde 15 Millionen Mal verkauft und war 24 Wochen in den amerikanischen, 116 Wochen in den britischen und 26 Wochen in den schweizerischen Charts. „Ladies & Gentlemen: The Best of George Michael“ wurde 9 Millionen Mal verkauft. Für „I Knew You Were Waiting (For Me)“ und für „Faith“ erhielt er je einen Grammy Award. Das Bild zeigt ihn am 16. Februar an der Belinale.
(J21, zusammengestellt von hh)