
Die Koalitionsverhandlungen zwischen der FPÖ und der ÖVP sind in Wien vorerst gescheitert. Jetzt liegt der Ball wieder beim Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Offenbar konnte sich die konservative ÖVP nicht weit genug verbiegen, um Kickl als neuen Chef zu akzeptieren.
Nach einer schnellen Grundsatzeinigung beim Haushalt waren die Gespräche zwischen FPÖ und ÖVP zäh verlaufen, dann scheiterten sie an der Ressortverteilung. Sowohl die FPÖ als auch die ÖVP beanspruchten das Finanz- und vor allem das Innenministerium. Letztere wollte der FPÖ keinen Zugriff aufs Innenministerium mit seinen sicherheitsrelevanten Ressourcen gewähren. Beide Parteien gaben der jeweils anderen Seite die Schuld für das Scheitern.
Das Bild zeigt Bundesparteiobmann Herbert Kickl während eines Pressestatements nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP am Mittwoch, 12. Februar 2025 in Wien.