23. Mai 2013, 07:29, Arnold Hottinger
Zugelassen werden nur treue Gefolgsleute Khameneis
Von Arnold Hottinger
Der Wächterrat Irans hat soeben bekanntgegeben, welche Personen als Kandidaten für die iranische Präsidentenwahl antreten dürfen. Unter 683 Anwärtern hat der Rat 8 als Kandidaten zugelassen.(Mehr...)
16. April 2013, 14:56, Journal21
Schweres Erdbeben in Iran
In Iran ereignete sich am frühen Dienstagnachmittag das schwerste Erdbeben seit vierzig Jahren. Der lange Erdstoss erreichte auf der Richterskala einen Wert von 7,8.(Mehr...)
17. März 2013, 11:27, Pierre Simonitsch
Schwere Verletzung der Menschenrechte auch in Iran
Von Pierre Simonitsch, Genf
Pjöngjang und Teheran – das war für den früheren US-Präsidenten George W. Bush die „Achse des Bösen“. Vergangene Woche stellte der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen die Demokratische Volksrepublik Korea und die Islamische Republik Iran an den Pranger.(Mehr...)
05. Februar 2013, 09:34, Pierre Simonitsch
Der iranische Aussenminister verbreitet unverbindlichen Optimismus
Von Pierre Simonitsch, Genf
Eines scheint jetzt klar: Die mehrfach verschobene nächste Gesprächsrunde über das iranische Nuklearprogramm wird am 25. und 26. Februar in Kasachstan stattfinden. Alles andere bleibt verschwommen.(Mehr...)
24. Januar 2013, 19:41, Pierre Simonitsch
Wenig, aber nicht gar keine Hoffnung auf diplomatische Lösung
Von Pierre Simonitsch, Genf
Irgendwann und irgendwo sollten diesen Monat die internationalen Verhandlungen über das umstrittene iranische Nuklearprogramm wieder aufgenommen werden. Daraus wird wohl nichts.(Mehr...)
02. November 2012, 04:12, Armin Wertz
Keine besseren Beziehungen in Sicht
Von Armin Wertz, Singapur
Mindestens dreimal wiesen die USA Verhandlungsangebote aus Teheran zurück. Washington setzt lieber auf Druck.(Mehr...)
31. August 2012, 21:20, Pierre Simonitsch
IAEO relativiert Israels Alarmmeldungen
Von Pierre Simonitsch, Genf
Iran hat seine Kapazitäten zur Anreicherung von Uran weiter ausgebaut und versucht offenbar, frühere Tätigkeiten in einem militärischen Versuchslabor zu kaschieren. Eine neue Lage, die einen israelischen Bombenangriff rechtfertigen würde, ist dadurch aber nicht entstanden.(Mehr...)
12. August 2012, 15:32, Kommentar 21
Die militärische Einmischung aus "humanitären Gründen", eine umstrittene Ergänzung des Völkerrechts, ist eine französische Erfindung. Die mediale Einmischung in die französische Aussenpolitik aus Ranküne ist eine persönliche Erfindung des im Mai gegen den Sozialisten Hollande unterlegenen Präsidenten Sarkozy. In einem Telefongespräch mit dem syrischen Oppositionsführer Sayda forderte Sarkozy eine "rasche Aktion der internationalen Gemeinschaft gegen die Massaker". Und er stellte eine "grosse Ähnlichkeit mit Libyen" (im letzten Jahr) fest. Das war eine indirekte, aber klare Kritik an Hollande. Hollandes Aussenminister Fabius und ein ehemaliger Minister der eigenen Partei von Sarkozy mussten dem pensionierten Präsidenten (der hoch und heilig seine Abkehr von der Politik versprochen hatte) erklären, dass die dramatische Lage in Syrien von heute nicht mit der dramatischen Lage in Libyen von gestern verglichen werden kann. Und dass die internationale Situation komplizierter sei: Wahlkampf in Amerika, neue explosive Situation im Nahen Osten mit den Anrainern Türkei, Iran und Israel. Die vom Sicherheitsrat sanktionierte Nato-Intervention in Libyen, die von Sarkozy und dem britischen Premier Cameron notwendigerweise extensiv ausgelegt worden war, führte zur skandalösen Blockade Russlands und Chinas im Sicherheitsrat. Aber auch zu einer de-facto-Diktatur islamistischer Barbaren im Norden von Mali. Auch da wäre eine Intervention nötig. Aber Interventionen - siehe auch Afghanistan - haben ihre ungewollten Folgen. (Ulrich Meister, Paris)
11. Juli 2012, 11:19, Heiko Flottau
Ein deutscher und ein US-Autor argumentieren dagegen
Von Heiko Flottau
Hätte Ehud Barack, derzeit Israels Verteidigungsminister, seinen Willen durchsetzen können, dann hätte Israel wohl bereits zu Beginn dieses Jahres Irans atomare Forschungsanlagen vernichtet. Doch Präsident Barack Obama konnte den israelischen Falken zügeln – noch einmal.(Mehr...)
05. Juli 2012, 16:11, Peter Philipp
Wieder ein ergebnisloses Treffen in Istanbul
Von Peter Philipp
Auch nach einem neuen Treffen zwischen Iran und den sechs Grossmächten in Istanbul ist keine Lösung des Konflikts um das iranische Atomprogramm erkennbar. Laut iranischen Quellen soll Teheran angeboten haben, Uran nur noch auf 3,5 Prozent anzureichern.(Mehr...)
18. Juni 2012, 09:59, Arnold Hottinger
Keine Aussicht auf eine baldige Lösung
Von Arnold Hottinger
Die internationale Politik könnte in Syrien nur dann einen Durchbruch
erzielen, wenn sich Russlands Haltung änderte. Da dies unwahrscheinlich ist, wird der syrische Bürgerkrieg weitergehen und an Intensität zunehmen.(Mehr...)
25. Mai 2012, 17:46, Pierre Simonitsch
Man spricht, diskutiert und wartet ab
Von Pierre Simonitsch, Genf
Die Beilegung des Atomstreits mit Iran zieht sich hin, aber man verhandelt. Auch Präsident Obama hat kein Interesse an einer raschen Einigung. Denn die könnte im Wahlkampf Angriffsflächen bieten.(Mehr...)
17. April 2012, 07:13, Pierre Simonitsch
Erstmals substantielle Gespräche mit Teheran
Von Pierre Simonitsch, Genf
Die fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats und Deutschland melden Fortschritte bei den Verhandlungen mit Iran. Die Iraner zeigen erstmals die Bereitschaft, über alle Aspekte ihres Nuklearprogramms zu sprechen.(Mehr...)
06. April 2012, 17:48, Alexandra Senfft
Günter Grass, die Vergangenheit und der Nahostkonflikt
Von Alexandra Senfft
»Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden«, klagt Günter Grass in seinem sogenannten Gedicht »Was gesagt werden muss« an.(Mehr...)
06. April 2012, 07:46, Reiner Bernstein
Was auch noch gesagt werden sollte
Von Reiner Bernstein
Die Schwaden der Empörung, des Zorns und der Enttäuschung
dürften sich wieder einmal so schnell verziehen wie die
tagesgebundene Aufmerksamkeit des öffentlichen Lebens.(Mehr...)
04. April 2012, 08:29, Arnold Hottinger
Folgen des syrischen Konflikts
Von Arnold Hottinger
Was sich gegenwärtig zwischen den arabischen Staaten Irak einerseits
und Qatar mit Saudi Arabien andrerseits abspielt, ist ein gutes
Beispiel dafür, wie und auf welchen Wegen der Krieg in Syrien die
politische Normalität in der arabischen Welt bedroht.(Mehr...)
07. März 2012, 13:33, Arnold Hottinger
Wo liegt die Rote Linie - für Netanyahu und für Obama?
Von Arnold Hottinger
In Washington ist dieser Tage die Frage eines Präventivkrieges
gegen Iran auf höchster Ebene sowohl öffentlich wie hinter geschlossenen Türen diskutiert worden. Obama und Netanyahu setzen divergierende Akzente. Doch beide drohten mit Krieg.(Mehr...)
05. März 2012, 13:04, Arnold Hottinger
Verluste für die Seite des Präsidenten - Mehr Macht für die Geistlichen
Von Arnold Hottinger
Nach Ansicht von Eingeweihten signalisiert der Ausgang der Parlamentswahlen in Iran
eine Abwertung des politischen Gewichtes von Präsident Mahmoud Ahmedinejad. Für ein Einlenken der Staatsführung in der Atomfrage gibt es indessen keinerlei Anzeichen(Mehr...)
23. Februar 2012, 06:04, Pierre Simonitsch
Obama könnte mässigend eingreifen, wäre nicht Wahlkampf
Von Pierre Simonitsch, Genf
Wie zwei Eisenbahnzüge auf eingleisiger Strecke fahren Israel und der Iran
im Atomstreit ungebremst aufeinander los. Der Zusammenstoss scheint
unvermeidlich.(Mehr...)
19. Februar 2012, 11:24, Arnold Hottinger
Unabsehbare Folgen eines israelischen Angriffs auf Iran
Von Arnold Hottinger
Der britische Aussenminister, William Hague, hat vor dem Ausbrechen
eines neuen Kalten Krieges im Nahen Osten gewarnt. Er hatte dabei in
erster Linie die eskalierenden Spannungen zwischen Israel und Iran im Auge.(Mehr...)
17. Februar 2012, 15:05, Pierre Simonitsch
Schulternzucken bei internationalen Fachleuten
Von Pierre Simonitsch, Genf
„Überraschungen, die die Welt in Staunen versetzen werden“, hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad am Sonntag auf einer Kundgebung zum 33. Jahrestag der islamischen Revolution angekündigt.
Am Mittwoch war es so weit.(Mehr...)
06. Februar 2012, 10:12, Gastkommentar
über "Israel bedroht den Weltfrieden"
Die Situation in Nahost spitzt sich zu. Es ist nicht auszuschliessen, dass es nächstens zu einem Präventivschlag der Israeli gegen das Atomprogramm des Irans mit unklaren Konsequenzen kommt. Eine Eskalation der Kriegsereignisse ist nicht auszuschliessen. Möglicherweise wird in wenigen Wochen beziehungsweise Monaten die ganze Region in Flammen stehen.(Mehr...)
18. Januar 2012, 13:48, Pierre Simonitsch
Die Meerenge von Hormus soll nicht mehr gesperrt werden
Von Pierre Simonitsch, Genf
Die Seeschlacht zwischen dem Iran und den USA um die Kontrolle der
Meeresenge von Hormus ist abgeblasen. Die iranische Regierung hat
ihre Drohung zurückgenommen, den wichtigen Seeweg zu sperren, falls der Westen ein Ölembargo gegen den Iran beschliesst. Der Preis eines solchen Schrittes scheint auch den Scharfmachern in Teheran zu hoch.(Mehr...)
31. Dezember 2011, 09:23, Arnold Hottinger
Drohungen und Gegen-Drohungen – das Geschäft mit der Angst
Von Arnold Hottinger
Washington hat soeben "bestätigt", dass Saudi-Arabien für 30
Milliarden Dollar F-15-Kampfjets kauft. Dieses Waffengeschäft
ist Teil eines doppelt so grossen, das den Verkauf von verschiedenen
Arten von Kriegsflugzeugen für 60 Milliarden an Saudi-Arabien vorsieht. Dieser Deal wurde schon im September 2010 angekündigt und war vom amerikanischen Kongress bewilligt worden.(Mehr...)
27. Dezember 2011, 08:05, Pierre Simonitsch
Klare Verstösse gegen Vertragsbestimmungen - aber kein "rauchender Colt"
Von Pierre Simonitsch, Genf
„Erdöl ist ein edler Stoff – viel zu wertvoll, um verbrannt zu werden.
Der Iran hat vor, so rasch wie möglich 23 Atomkraftwerke von insgesamt
23 000 Megawatt Leistung zu bauen.“ Dieses Zitat stammt nicht von
Mahmud Ahmadinejad, sondern vom 1979 gestürzten Schah Mohammed Reza
Pahlevi.(Mehr...)
18. Dezember 2011, 09:41, Arnold Hottinger
Zurück bleibt ein zerstörtes Land
Von Arnold Holttinger
Die Amerikaner sind abgezogen. Doch wie der Irak sich weiter entwickeln
wird, ist ungewiss. Die Kriegsfolgen sind noch lange nicht überwunden.
Die neu eingerichtete Demokratie ist nicht mehr als ein Provisorium.(Mehr...)
18. November 2011, 11:10, Arnold Hottinger
Wenig wirksame Sanktionen - Schiitisch-sunnitische Rivalitäten
Von Arnold Hottinger
Die atomare Politik Irans und ein tendenzieller Rückzug der USA aus der
nahöstlichen Politik haben zur Folge, dass Teheran in der Weltpolitik und in der Region eine zunehmend beachtete und gefürchtete Rolle
spielt.(Mehr...)
17. November 2011, 12:09, Ignaz Staub
Die Republikaner trommeln wieder – diesmal gegen den Iran
Von Ignaz Staub
Fernsehdebatten unter den Kandidaten gehören zum Ritual des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes. Seit Mai haben sich die Republikaner ein Dutzend Mal am Bildschirm gestritten – und dabei gravierende Schwächen offenbart.(Mehr...)
09. November 2011, 19:39, Pierre Simonitsch
Zum neuesten Bericht der IAEA über Irans Atomprogramm
Von Pierre Simonitsch, Genf
Die mit grossem Getöse angekündigten „Beweise“ für ein iranisches Atomwaffenprogramm sind ausgeblieben. In ihrem mit Spannung erwarteten jüngsten Bericht über mögliche illegale nukleare Tätigkeiten des Irans listet die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zwar eine Reihe von Indizien auf, doch den „rauchenden Colt“ sucht man vergebens.(Mehr...)
26. Juni 2011, 08:16, Christian Buckard
Ron Leshem über seinen neuen Roman „Der geheime Basar“
Von Christian Buckard
Wenn ein Schriftsteller, der in seinem Leben noch nie einen Fuß in den Iran gesetzt hat, einen Roman über die heutige Jugend Teherans schreibt, scheint dies ähnlich abwegig zu sein wie eine Schrift des Papstes zu den Risiken und Nebenwirkungen des Ehelebens. Es sei denn, der Verfasser dieses Teheran-Romans heißt Ron Leshem.(Mehr...)