Bücherborderline [15]
Ekkehard Faude

Lichter aus dem Zürich der Emigranten

Gewichtiges übers ältere Zürich und ein vergangenes Berlin

Den Blick der Flüchtlinge, der Durchreisenden und der Fremden, die dann bleiben, braucht jede Stadt. Sonst stockt der Teig der Einheimischen. Manchmal werden die Blicke erst nach Jahrzehnten sichtbar, wie in dieser eben erschienenen Edition.(Mehr...)

Bücherborderline [14]
Ekkehard Faude

Buchmesse: Das Karussell dreht sich weiter

Neue Sichtbarkeit jenseits der Messen

Warum ich nicht mehr zur Messe fahre? Am einfachsten klingt wohl: Was man 23 Mal und alle Jahre wieder im Oktober getan hat, wäre beim 24. bis 39. Mal nicht mehr so prickelnd.(Mehr...)

Bücherborderline [13]
Ekkehard Faude

Mehr als Fifty Shades of Grey

Wie es ums Büchermachen und Bücherverkaufen derzeit steht?

Von Ekkehard Faude

Man kann wahllos Tagesnachrichten herausgreifen, um die großen Driften zu sehen. Es geht nicht mehr bloß um die Krise einer Branche: Die erfahrenen Macher beginnen zu ahnen, dass sich die grundlegenden Rollen wie «Autor» und «Verleger» verändern und dass sich neue Publikationsmodelle entwickeln.(Mehr...)

Bücherborderline [12]
Ekkehard Faude

Am Tag danach

Kritische Anmerkungen zur Deregulierung des Buchmarktes

Von Ekkehard Faude

Am Abstimmungssonntag ist die Buchpreisbindung in der Schweiz endgültig gefallen. Die Vorteile werden geringer als erwartet sein, die Nachteile wiegen dagegen schwer.(Mehr...)

Bücherborderline [11]
Ekkehard Faude

Bücher und ihre nötigen Preise

Die Initianten der Volksabstimmung machen die Politik eines Brüsseler Kommissars aus dem letzten Jahrtausend

Von Ekkehard Faude

Am 11. März wird in der Schweiz überflüssigerweise darüber abgestimmt, ob die Buchpreisbindung wieder eingeführt werden soll.(Mehr...)

Bücherboderline [10]
Ekkehard Faude

Beinschwarz. Traubenkernschwarz. Ferrari-Rot.

Ein Geschenktipp aus der weiterhin schützenswerten Art der Papierbücher

Im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Simon Schama ("Financial Times") führte die englische Filmemacherin und Künstlerin Tacita Dean vehemente Klage darüber, dass ein grundlegendes Material ihrer Arbeit bald nicht mehr zu beschaffen sei.(Mehr...)

Bücherborderline [09]
Ekkehard Faude

Heiße Jahrgänge

Das Wetter von 118 Jahren, vor allem bei Goncourt

Beim Lesen von Tagebüchern lässt sich beruhigend viel aufsammeln. Wetternachrichten gehören zu den wenigen Notizen, die der Kritik späterer Jahre entgehen.(Mehr...)

Bücherborderline [08]
Ekkehard Faude

Jenseits der Plagiatjäger

Lesen als Schule der Achtsamkeit

Die Aufregung um einen momentan abtrudelnden politischen Aufsteiger wird sich legen. Bleibt weiterhin: der Duft vorm Fenster bei Marcel Proust, von einem Flieder, der vor 500 Jahren aus Konstantinopel kam (siehe weiter unten).(Mehr...)

Bücherborderline [07]
Ekkehard Faude

Dreikönigskuchen

Über einen Teig, der erst nach Jahrhunderten aufging

Von Ekkehard Faude

Das kulinarische Brauchtum ist viel älter als das Tagebuch von Samuel Pepys. Aber die Suche im gebackenen Teig nach Königsdarstellern gibt Anlass, an eine literarische Großtat mit Zeitzünder zu erinnern, noch dazu eine von hohem Unterhaltungswert.(Mehr...)

Bücherborderline [6]
Ekkehard Faude

Das Urheberrecht: ein rohes Ei …

… auf dem Weg zum Rührei mit enhanced Speck

Von Ekkehard Faude

Pink Floyd, ältere Herren, die auf der dunklen Seite des Mondes Erfahrung und Tantiemen gesammelt haben, waren gerade in einem Prozess gegen EMI, ihren musikvertreibenden Hauskonzern, erfolgreich.(Mehr...)

Bücherboderline [05]
Ekkehard Faude

O Tannenbaum. Drei praktische Hinweise

Und ein PS

Von Ekkehard Faude

Der Weihnachtsabend naht, was auf den Tisch kommt, steht traditionell fest oder in Kochbüchern. Um den Tisch: Familie oder verträgliche Freunde. Die Katze verhält sich dem Tannenbaum gegenüber eher höflich abwartend.(Mehr...)

Bücherborderline [04]
Ekkehard Faude

Geräte, dann das Lesen

Momentaufnahmen einer Epochenschwelle

Von Ekkehard Faude

Es ging, seit das Schreiben sich von der Kaligraphie auf bearbeiteten Tierhäuten hin aufs Papier entfernte und dann in den Druck ging: Es ging Autoren immer um den Markt, in den letzten 500 Jahren.(Mehr...)

Bücherborderline [03]
Ekkehard Faude

Was rettet sich aus dem Gedruckten?

Von ratlos zurückbleibenden Händen nach dem Verschwinden des Buchs

Die Frankfurter Buchmesse startet in zwei Wochen. Vor einem Jahr im Oktober, die Messe war gerade zu Ende und mit ihr die aufschwellenden Nachrichten über E-Books, stellte ein portugiesischer Gestalter von Druckwerken ein Video ins Netz, das in schönen Bilder rekapituliert, welche Gesten des Lesens hinübergerettet werden sollten ins neue Medium, auf die elektronischen Reader. Sie sollen nicht einfach verschwinden, diese vertrauten Handbewegungen ums gedruckte Papier.(Mehr...)

Bücherborderline [02]
Ekkehard Faude

«Über einen Ball, der geschlagen ist, darfst du niemals nachgrübeln.»

Roger Federer als literarische Erfahrung

Die meisten Rankings kann man getrost im Überfliegen schon vergessen. Aber neulich zwitscherte via perlentaucher eine Liste der 100 besten «magazine articles» durch den Raum. Und so kam ich an den meisterhaften Text von David Foster Wallace über: «Federer as Religious Experience».(Mehr...)

Bücherborderline [01]
Ekkehard Faude

Tasse Tee, zum Anfang mit Nabokov?

Hier wird von Büchern die Rede sein, auch vom Lesen in allerlei Formen

„Wenn ich eine Geschichte erzähle, dann erzähle ich eine blinde Geschichte. Hätte ich sie verstanden, müsste ich sie nicht erzählen.“ Alexander Kluge sagte das kürzlich in einem Interview. Man kann es googeln und lesen. Einer der hellsichtigsten Literaten, Filmkünstler, Kulturunternehmer, wachgehalten von dem, was sich nicht einfach ergibt.(Mehr...)